Start Blog Nachträgliche Farbkorrektur (Weißabgleich)
19 | 05 | 2012
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Nachträgliche Farbkorrektur (Weißabgleich) PDF Print
Written by Administrator   
Sunday, 01 May 2011 06:19
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Oft genug passiert es, dass bei Bildern aus der Digitalkamera, trotz automatischen Weißabgleich, ein Farbstich nicht zu übersehen ist. Bildteile, welche eigentlich weiß sein sollten, weisen einen Farbstich auf. Was ist zu tun?

So geht’s (z.B. in Photoshop):

 

  1. Von der Hintergrundebene wird eine Ebenenkopie erstellt (Strg + J).

  2. Als nächstes wird der Farbdurchschnitt der Ebenenkopie erstellt. Dies geschieht mit dem Befehl
    Filter->Weichzeichnung->Durchschnitt berechnen.
    Die Ebenenkopie müßte nun eine Farbfläche sein.

  3. Diese Ebene (=eine Farbfläche) wird nunmehr umgekehrt dargestellt (invertiert). Der Befehl dafür: Bild->Anpassungen->Umkehren oder Strg + I. Aus einer rötlichen Farbfläche wird dann eine blaue Farbfläche.
    Doch, wie wird aus dieser umgekehrten Farbfläche ein Bild mit dem richtigen Weißabgleich?

  4. Dazu wird der Ebenenmodus (der farbigen Ebenenkopie) von Normal auf Farbe gesetzt. Dabei werden die Hell/Dunkelwerte (Luminanzen) der Hintergrundebene der Farbe der Ebenenkopie hinzugefügt.

  5. Damit der immer noch vorhandene, aber umgekehrte, Farbstich entfernt wird, muss die Deckkraft der Ebenenkopie verringert werden. Bei ca. 40 – 45% Deckkraft werden die Bildteile weiß, welche auch weiß sein sollten.

  6. Falls notwendig kann über eine Tonwertkorrektur der Feinschliff vorgenommen werden.

 

Mit etwas probieren können überraschende Erfolge erzielt werden.