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19 | 05 | 2012
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Cropfaktor, Schärfentiefe und Schärfeleistung eines Objektives PDF Print
Written by Administrator   
Thursday, 31 March 2011 13:36
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Das Verhältnis "Größe Aufnahmesensor bei einer Digitalkamera" gegenüber dem "Kleinbildformat" wird als Cropfaktor
bezeichnet. Aus einem 50 mm Normalobjektiv für das Kleinbildformat wird bei Verwendung mit einem APS-C Sensor
(Cropfaktor 1,5) ein 75 mm Objektiv, bei einer Fourthirds-Kamera (Olympus bzw. Panasonic) sind es dann schon
100 mm (Cropfaktor 2).

Der Cropfaktor hat aber grundsätzlich nichts mit der Brennweite zu tun, sondern bestimmt lediglich den Bildwinkel des
abgebildeten Ausschnitts. Ein 50mm Objektiv bleibt immer ein 50 mm Objektiv, lediglich der Ausschnitt ändert sich je
nach verwendeten Kameratyp.
Verbreitet entsteht dadurch der Irrtum, dass damit ein Verlust der Schärfentiefe einhergeht. Innherhalb des Ausschnitts
bleibt die Schärfentiefe aber unverändert.

Das eigentliche Problem der Digitalfotografie beginnt beim starken Abblenden des Objektivs. Grund für die Verschlechterung
der Abbildungsleistung des Objektivs ist die verursachte Beugung des Lichts. Der Sensor reagiert hier vielfach empfindlicher als Filmmaterial. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist auch die hohe Auflösung des Sensors. Je höher die Auflösung, desto empfindlicher das Verhältnis Detailschärfe und Schärfentiefe.

Daher ist es zwingend notwendig, einen guten Kompromiss zwischen Detailschärfe und Schärfentiefe zu finden. Bei hoch-
auflösenden DSRL ist das meist eine Blende zwischen 8 und 11, bei Kompaktkameras kann dies schon bei Blende 5,6 sein.

Vergleichsaufnahmen können hier schon mal weiterhelfen.